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ich löse mich im kaffee wie aspririn.

Als ich wieder kam war dort überall schnee
meilenweit schnee
und wir schwiegen. wir kamen aus dem flugzeug und schwiegen. um uns herum ein wintermärchen, dennoch war es für uns viel mehr ein schlechter witz als eine schöne geschichte.
es war kalt und meine mutti mit oma holten uns vom flughafen ab.
ich musste raus
raus aus diesem chaos namens deutschland
und raus aus dem gedanken alltag, ich wollte flo besuchen ich wollte weg.
mich ausradieren aus der weiterführenden geschichte, aber meine mutter verneinte, die straßen waren lebensgefährlich.

Zusammenbruch.
meiner freundinn war es egal.
zusammenbruch.
schreckliche kopfschmerzen.
ein gefühl dass bleiben wird.
unmissverständlich, wenn ich daran denke, wird mir immernoch schlecht. Das schlimmste ist den grund zu wissen und die dazugehörige hilfslosigkeit.

wiedertreffen des alten lebens
freund.
vier wände.
eigentum.
familie.
zwänge.
verpflichtungen.
käfig.
deutschland.

alles war mir fremd, besonders dieses alte marode leben zwischen jugenddepression und älterwerdensterben.

am liebsten hatte ich mit allem schluss gemacht, die einzigsten vorwürfe machte ich mir wegen alle denen die auf mich gewartet haben.

ich habe lange gebraucht um wieder einigermaßen atmen zu können.
Aber ob ich wirklich lebe oder nur meinem trance zustand nacheifer verfolgt der zweifel.

verschwende deine jugend.







natürlich bin ich dankbar dass ich weiß wie freiheit schmeckt, aber das kann einen töten, man wird immer wissen dass diese scheinfreiheit keine ist und mann kann die leute nicht davon überzeugen. ihre gehirne sind zermürbt von erziehung, ziehung. sie lächeln nur wenn man innen versucht zu erzählen, dass dieser zustand ,dieses loch, in das wir uns wie die lemminge stürzen, stürzen sollen..wollen, keiner ist.

freiheit schmeckt prickelnd und alles ist schön und rein gar nichts tut weh. eigentlich tut immer irgendetwas weh. irgendwas ist immer.
aber wenn man frei ist, dann ist nichts mehr.
dann spürrt man seine beiden beine und die kindliche hoffnung dass wunder möglich sind wieder. ein lächeln und versuchen nicht abzuheben.

es ist wie im letzten lied von muff potter. genauso.
traurigkeit ist nur ein adjektiv, ich weiß noch wie wir zu 3. unter palmen saßen und mit unseren füßen mit den sandkörnern spielten und darüber lächelten.. dieses deutschland war für uns eine lustige ferne geschichte und diese traurigkeit.. wie zum teufel kann man hier ernsthaft traurig werden wenn man nur einmal die augen auf macht.

Die Menschen müssen dasselber fühlen um aufzuwachen und zu begreifen dass alles das, was einmal dem eigenen leben sinn gab, eigentlich unwichtig und klein ist.

heute war der erste warme tag.
ich arbeite nun ohne für bezahlt zu werden bis zum 16.4.2010.
ich war erst mit behinderten menschen theaterspielen und jetzt verbessere ich mein skateboarden und meine kickerskills mit jugendlichen.
wir saßen vor der tür.ich und die anderen und wir wollten garnicht mehr ins haus zurück.

sozialarbeit.meschen.
es macht mir spaß aber eigentlich will ich dass nicht mehr, die chefs reden einem immer so schreckliche dinge ein, diese schrecklichen dinge treffen in wirklichkeit zu und wenn man beginnt das zu begreifen, dann ist der traumjob kein traum mehr. ich kann keine distanz. ich kann emotion.

ab dem 16.4. sind 4 monate praktika vorbei.
dann bin ich offiziel arbeitslos.
Wenn ich ehrlich bin ist das der erste echte warme tag in diesem land für mich.
licht blick.
18.3.10 02:33


ich weiß nicht was ich will
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19.3.10 11:55


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